Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet? ist ein Stop-Motionfilm. Die Knetfigurenoptik erinnert ein wenig an Wallace & Gromit. Hauptsächlich handelt der Film von Mary Daisy Dinkle und Max Jerry Horwitz. So ungewöhnlich die beiden Hauptcharaktere sind, so ungewöhnlich ist der Weg auf dem sie sich kennenlernen. Mary fühlt sich in ihrem trostlosen Leben, in der sie sogar ihr Spielzeug aus irgend-welchen Resten selber machen muss, unwohl und beschließt zufällig aus einem Telefonbuch jemanden auszuwählen, dem sie einen Brief sendet. Max leidet unter dem Asperger-Syndrom (einer Form des Autismus). Trotz Verunsicherung schreibt er Mary einen Brief zurück. So entwickelt sich trotz der Distanz Australien – USA eine enge Brieffreundschaft zwischen beiden. Sie erzählen sich ihre Probleme und versuchen so einen Halt in der Welt zu finden in der sie leben.

Die Musik im Trailer ist übrigens von Bert Kaempfert – A Swingin‘ Safari.

Filmkritik :

Der Film versprüht einen dermaßen eigenen Charme, der mich tief bewegt hat und das obwohl die Figuren allesamt Knetfiguren sind ! In einem Moment huschte mir ein Lächeln über das Gesicht, im nächsten war ich fast dazu geneigt eine Träne fließen zu lassen. Ich habe noch nie einen Film gesehen der mich so ergriffen hat. Optisch macht der Film einen sehr guten, oft sehr düstern Eindruck, aber es ist immer passend zum Gesamtbild. Mir fällt nichts ein, was mir an dem Film Missfallen hat so kann ich auch nur zu folgendem Urteil kommen :

Der Film kriegt von mir 10 von 10 Punkten.