Eine Welt in der die Menschen nur noch 25 werden. Danach haben sie theoretisch noch ein Jahr Lebenszeit. Ein Counter auf dem Arm zeigt ihnen an wie lange sie noch zu leben haben bzw. wieviel Zeit sie haben um Rechnungen zu bezahlen. Zeit ist Geld und so müssen sich die Armen Tag für Tag abmühen um ein bisschen Zeit zu gewinnen, währendessen die Reichen sich Jahrtausende erkaufen können. Will Sales (Justin Timberlake) lebt in der Welt der Armen bis er eines Tages auf einen Menschen trifft der ihm fast all seine Zeit vermacht. Als jener kurz darauf stirbt, wird er fälschlicherweise des Mordes verdächtigt. Will flüchtet erfolgreich und nimmt Sylvia (Amanda Seyfried), die Tochter eines „Zeitmillionärs“ als Geisel …

Filmkritik :
Die Idee für die Story find ich sehr orginell, auch wenn ich gelesen habe, dass es die Idee schonmal gegeben haben soll. Umso länger ich mir den Film angeschaut habe, bin ich völlig in der Thematik versunken und habe mir ausgemalt wie es wäre, wenn Zeit als Währung Realität wäre (Ich fände es ziemlich intressant, sehe aber ähnliche Probleme wie im Film angedeutet). Die grafische Darstellung / Animation der Uhr auf dem Arm spricht mich irgendwie sehr an, auch wenn das wahrscheinlich nicht sonderlich aufwändig ist, in der Zeit der heutigen technischen Möglichkeiten und ist, wie der gesamte Film, sicher nicht Oscarreif. Das Ende des Film erinnert mich ein bisschen an eine neuzeitliche Mischung aus Bonnie und Clyde / Robin Hood.

Für mich ist In Time keine Zeitverschwendung, darum kriegt er von mir 7,5 von 10 Punkten.