fringelogo

Handlung :
Der Flug mit der Nummer 627 aus Hamburg nach Boston landet zwar wie geplant, jedoch muss die Fringe-Devision rund um Olivia Dunham (Anna Torv) feststellen, dass alle Passagiere und das gesamte Besatzungspersonal auf mysteriöse Weise gestorben sind. Bei dem Versuch den Angriff aufzudecken, wird ihr Teamkollege & fester Freund John Scott (Mark Valley) von einer chemischen Substanz angegriffen. Da die Symptome (die Haut wird durchsichtig) von den behandelnden Ärzten nicht behandelt werden können, entschließt sich Dunham Dr. Walter Bishop (John Noble) um Hilfe zu bitten. Hierbei steht sie vor dem Problem, dass er sich seit 17 Jahren in einer Nervenheilanstalt befindet und nur von Familienmitgliedern besucht werden darf. Dunham macht seinen Sohn Peter Bishop ausfindig, doch dieser will mit seinem Vater nichts mehr zu tun haben.

Kritik :
Der Pilot starte mit sehr schönen visuellen Effekten. Die Leute in der Maske haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Es sieht wunderbar ekelig aus wie sich die Haut der Passagiere auflöst und wie dem Co-Piloten im wahrsten Sinne des Wortes die Kinnlade runterklappt.

Die Verfolgungsscene in der Agent Dunham und Agent Scott den mutmaßlichen Attentäter verfolgen ist musikalisch und schnitt-technisch gut in Szene gesetzt. Die Musik ist schön hektisch und wird gut durch den Schnittwechsel unterstrichen.
Der 1. Auftritt von Walter Bishop in St. Claires wird von John Noble sehr genial gespielt. Noble schafft es den verrückten Wissenschaftler in der Psychiatrie so zu spielen, dass man ihm die Rolle wirklich abnehmen kann. Lustig ist hier auch der Dialog über den ekeligen Karamelpudding in der Anstalt.

Das Walter Bishop “ein bisschen” verrückt ist merkt man auch bei der Untersuchung von Agent Scott, da er nach einem Ginge Ale fragt. Zum Schmunzeln einladend ist die Selbstverständlichkeit mit der die Laborassistentin Astrid Farnsworth, auf die Bitte von Olivia, das Ginger Ale holt.

Ab dem Moment wo John Scott in Walters “neuem” Labor werden erstmals Gefühle wichtig. Peter stichelt gegen seinen Vater und kommentiert nahezu alles mit zynistischen Bemerkungen (“Geht wies Brezel backen”) und Olivia merkt man die pure Verzweiflung aufgrund des Zustands von ihrem Freund an. Den Höhepunkt nimmt es für diesen Moment als sich John & Olivia im geteilten Traumzustand unterhalten.

Nach einem kurzen Vater-Sohn-Gespräch wird es urplötzlich spannend, da man nun den Verdächtigen verfolgt und schließlich schnappen kann. Nachdem vor allem Peter  diesem durch Folter die Inhalte der Kampfstoffs entlockt und so ein Gegenmittel gebraut werden kann, erfährt man von weiteren mysteriöse Vorfällen.

Nun beginnt die qualvolle Zeit des Wartens, welche durch die Musik schön unterstrichen wird. Nach einem 1. Atemzug von Agent Scott scheint alles in Butter zu sein. Doch nun erfährt man das er das FBI verraten hat. Eine spannende Verfolgungsjagd beginnt, welche mit einem spektakulären Autocrash endet. John Scott verstirbt in Olivias Armen und Anna Torv spielt ihre Rolle super. Besonders die traurigen Momente, im Krankenwagen sitzend, nimmt man ihr total ab.

Nun sieht man noch wie John Scott bei Massive Dynamic eingeliefert wird, um “befragt” zu werden. Damit endet die 1. Folge der Serie und einige Fragen stellen sich. U.a. Was hat es mit John Scott auf sich ? Welche Vorfälle sind aus welchen Gründen passiert und warum saß Walter 17 Jahre in St. Claires ? Was hat es mit Massive Dynamic auf sich ?

Die 1. Folge von Fringe macht jedenfalls Lust auf mehr Genie, Witz & Wahnsinn.

Die Tags werde ich übrigens so halten, dass die Schauspieler, welcher in meiner Handlungszusammenfassung auftauchen, erwähnen werde.Jedes Mal fast die ganze Crew aufzuzählen ist doch etwas müßig und überflüssig. Ich denke, dass das so ein recht guter Kompromiss ist.Ab Folge 1.2 werde ich auch noch unter dem Beitrag Wissenswertes um Fringe und / oder die Folge posten. Sofern es sich anbietet jedenfalls.

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