welcomescreen

IPFire ist eine freie Linux-Distribution, die in erster Linie als Router und Firewall fungiert und sich über eine Webmanagementkonsole konfigurieren lässt. Darüber hinaus bietet die Distribution noch ausgewählte Server-Dienste an und kann bequem zum SOHO-Server erweitert werden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/IPFire

Momentan gibt es noch ein Problem mit Hynix-Ram auf dem Raspberry Pi aufgrund des, in IPFire, verwendeten Kernels.

Some user has reported problems with new 512MB Raspberry Pi boards with Hynix ram. The Raspberry Pi foundation has released a new firmware but no patches for kernel 3.2 so we cannot use the new firmware.This board stay unsupported until the RPi foundation will fix this, so I fear that will never done. Don’t buy Raspberry Pi’s with 512MB Hynix ram for IPFire.

Quelle: http://planet.ipfire.org/post/bproblems-with-rasperry-pi-512mb-hynix

Ich hab jedoch einen Workaround gefunden, der das Problem löst. Laut dem Workaround sollen 5 Dateien aus einem Archlinux Image für den Raspberry Pi, in die Bootpartition des Images vom IPFire eingebunden werden.Leider kam ich mit dem vorgeschlagenen Lösungsweg nicht zurecht und hab mir eine Alternative gesucht.

Ich hab 2 Möglichkeiten gefunden die Dateien in das IPFire zu integrieren. Dazu wird mindestens ein aktuelles IPFire-Image (Image für die armv5tel-Architektur) und das Programm OSFMount benötigt. Habt ihr bereits eine boobare SD-Karte gestaltet sich das ganze recht einfach. Ihr steckt einfach eure SD-Karte in den SD-Karten-Leser und kopiert euch aus dem Hauptverzeichnis folgende Dateien in einen beliebigen Ordner:

  • bootcode.bin
  • fixup.dat
  • start.eld
  • start_x.elf
  • start_cd.elf

Den nächsten Schritt braucht ihr nur ausführen, sofern ihr keine bootbare SD-Karte habt. Ladet euch z.B. das Archlinux-Image, oder das Rasbian-Image für den Raspberry Posfmounti runter.

Dann startet ihr das Programm OSFMount und wählt über den Reiter „File“ –> „Mount new virtual disk …“ eurer Image über ein Klick bei 1 auf die Punkte aus. Im nun folgenden Fenster wählt ihr den Eintrag  der mit „Partition 0“ beginnt aus. Wer möchte ändert noch den Buchstaben unter „Drive letter“, und klickt unten auf „OK“ Das Image ist unter dem dort angebenen Buchstaben eingehangen und ihr könnt über ein  Rechtsklick auf „Open“ im OSFMount-Fenster auf die eingehangene Partion zugreifen und kopiert euch nun hier die Dateien

  • bootcode.bin
  • fixup.dat
  • start.eld
  • start_x.elf
  • start_cd.elf

in einen beliebigen Ordner.

 

Jetzt hängt ihr das aktuelle IPFire Image für den Raspberry in OSFMount ein und achtet darauf, dass kein Haken bei 2 unter „Read-only drive“ ist. Im folgenden Fenster wählt ihr den 2. Eintrag aus und klickt auf „OK“.

osfmount2

Danach könnt ihr die extrahierten Dateien in das eingehangene IPFire-Image kopieren, wobei ihr die alten Dateien ersetzt. Nachdem ihr das ganze über „Dismount“ ausgehangen habt, könnt ihr das Image wie ich hier beschrieben habe, auf eine SD-Karte kopieren und anschließend davon booten. Für die weitere Installation hilft euch die IPFire-Wiki.

7 Thoughts on “Bastelecke: Der Raspberry Pi – Teil 3 – IPFire auf dem Raspberry Pi mit Hynix-Ram installieren

  1. Vielen Dank für die Anleitung, hat prima geklappt :D

  2. Nach einer kreativen Pause mische ich hier wieder fleißig mit. :-)

  3. AndreasD on 10. Januar 2014 at 19:09 said:

    Hallo,

    das funktioniert sehr gut mit dieser Anleitung. Das einzige was mir auffällt ist dass ich nun von meinem Rasperry B Modell mit 512 MB RAM nur 256 MB nutzen kann! Habt ihr hierfür eine Idee die restlichen 256 MB zu aktivieren?

    Danke & Gruß
    Andreas

  4. Hallo AndreasD,

    guck mal in dem Thread hat einer auch das Problem und eine Lösung gefunden: http://forum.ipfire.org/index.php?topic=8190.0

  5. Shohte on 29. Januar 2014 at 09:10 said:

    Hi @ all,

    bei dem Satz “ Danach könnt ihr die extrahierten Dateien in das eingehangene IPFire-Image kopieren….“ tritt bei mir ein Fehler auf und zwar:
    Wenn ich das IPFIRE Image mit OSFMount einhänge und dann öffne ist es aber auch nur so groß wie es Speicherplatz benötigt.
    Sprich – 104 MB und davon frei sind 1,96 MB!
    Die zuvor herauskopierten Dateien sind aber an die 6 MB groß, wenn ich diese Dateien jetzt auf die gemountete Platte kopieren möchte – sagt er mir das nicht ausreichend Speicherplatz vorhanden ist, was nun? http://www.roman-erasmy.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif
    War das bei euch auch so?
    LG,
    Shohte

    • Hallo Shote,

      hast du beim Mounten des Images den 2. Eintrag ausgewähl? Die Partition in die, die Dateien kopiert werden sollen, ist ~64 MB groß.

Post Navigation