Der Inhalt des Film lässt sich schnell zusammenfassen :

In einem Raumschiff erwachen die Astronauten Payton (Dennis Quaid) und Bower (Ben Foster). Sie haben jedoch 2 Probleme – Sie können sich nur langsam an die Vergangenheit erinnern und dann droht auch noch das Energiesystem des Raumschiffs zu kollabieren, also macht sich Bower auf den Weg zur Brücke um so das Überleben zu sichern. Beide halten dabei über Funk Kontakt und stellen nach kurzer Zeit fest, dass sie auf dem Raumschiff nicht alleine sind …

Filmkritik :

Man nehme die Story von Event Horizon, mische sie mit den klaustro- phobischen Elementen aus Cube. Packt noch ein paar Aliens aus der Alien-Reihe dazu, die an The Descent erinnern und zack hat man Pandorum. Klingt doch eigentlich praktisch, statt 4 Filme zu gucken brauch man nur noch einen zu gucken und hat gleich mehrere Filme abgefrühstückt.

Ich fand grade zu Anfang den Film recht gruselig. Mag aber auch daran liegen, dass ich seit Ewigkeiten keinen (Science-Fiction-)Horrorfilm mehr gesehen habe. Leider überdröhnt, die ansonsten gute, akkustische Untermalung grade am Anfang einige Dialoge.Die restliche Inszenierung gefällt mir, jedoch wirkt sie manchmal zu hektisch und man hat zunehmend das Gefühl, dass man nicht wusste wohin der Film eigentlich gehen soll – ein Horrorstreifen, ein Film über die Menschheit, eine Dystopie ?

Der Film möchte alles gleichzeitig sein und das ist einfach zuviel des Guten. Die Grundidee des Films ist wirklich gut, leider hat man aus den ganzen Stücken kein richtiges Puzzle gemacht. Hier und da überlappen sich die Teile und das Gesamtbild wirkt sehr zusammengestaucht.

Ich habe mich trotzdem relativ gut unterhalten gefühlt, auch wenn der Film doch einige Schwächen aufweißt. Darum kriegt Pandorum von mir 6 von 10 Punkten.

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