raspberrypi

Ich hab mir die Tage eine neues Technikspielzeug gekauft, einen Raspberry Pi. Der Raspberry Pi ist ein kleiner Computer in Kreditkartengröße. Der Raspberry Pi ist momentan in 2 Varianten verfügbar, die sich in ihrer Ausstattung wie folgt unterscheiden:

Modell A Modell B
Anvisierter Preis: 25 US-$ (16 £) (exkl. Mehrwertsteuer) 35 US-$ (22 £) (exkl. Mehrwertsteuer)
Größe: Kreditkartengröße 85,60 mm × 53,98 mm × 17 mm
SoC: Broadcom BCM2835
CPU: ARM1176JZF-S (700 MHz)
GPU: Broadcom VideoCore IV
Arbeitsspeicher (SDRAM): 256 MB 512 MB (bis Oktober 2012 256 MB)
USB 2.0 Anschlüsse: 1 2 (über integrierten Hub)
Videoausgabe: FBAS, HDMI
Tonausgabe: 3,5 mm-Klinkenstecker (analog), HDMI (digital)
Nicht-flüchtiger Speicher: SD(SDHC und SDXC)/MMC/SDIO-Kartenleser
Netzwerk: 10/100 MBit Ethernet-Controller (LAN9512 des Herstellers SMSC)
Schnittstellen: Bis zu 16 GPIO-Pins, SPI, I²C, UART
Echtzeituhr:
Leistungsaufnahme: 5V, 500mA (2,5 Watt) 5V, 700mA (3,5 Watt)
Stromversorgung: 5V Micro-USB-Anschluss, alternativ 4 × AA-Batterien
Betriebssysteme: GNU/Linux (Debian, BodhLinux, Fedora, Arch Linux, RISC OS, Plan 9)

Via: https://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi

Da der Raspberry Pi standardmäßig nur 2 USB-Ports hat, habe ich mir noch zusätzlich einen 7 Port USB 2.0 Hub von MANHATTAN bestellt. Als Speichermedium dient eine 8 GB SD-Karte von SanDisk.

Momentan habe ich auf dem Pi Raspbian installiert. Raspbian basiert auf Debian und somit sollten Debian- sowie Linuxuser im Allgemeinen kein Problem mit der Bedienung von Raspian haben.

Als Windowmanager ist auf Raspian standardmäßig LXDE installiert, welcher aber nicht automatisch gestartet wird. Es besteht aber die Möglichkeit dieses in den Konfigurationen entsprechend einzustellen. Zusätzlich habe ich einen Webserver und einen IRC-Server (mit Eggdrop) installiert der mir als Übung für die Serveradministration, sowie zum flinken Datenaustausch dient.

Es ist auch möglich bestimmte andere Linuxsysteme auf dem Raspberry Pi zu installieren. Zum Beispiel wären das Archlinux & Kali Linux. Ubuntu ist auf dem Pi nicht installierbar, da es von der Prozessorstruktur nicht mit dem Raspberry kompatibel ist. Ebenso ist Windows ist auf dem Raspberry Pi nicht installierbar. Grundlegende Linuxkenntnisse sollte ein zukünftiger Raspberry-User mitbringen, oder bereit sein sich entsprechende Kenntnisse zu verschaffen.

Im kleineren Umfang sollte man auf dem Raspberry Pi auch spielen können. In diversen Videos sieht man, dass es u.a. möglich ist Quake 3 zu spielen. Über ein spezielles Image ist es auch möglich diverse Spiele von z.B. NES / SNES zu emulieren. Inwieweit das jedoch legal ist weiß ich nicht, deshalb gebe ich hier auch keine Links an. Wer danach gezielt wird aber sicher was finden

Mediendateien lassen sich auch in hoher Auflösung abspielen, jedoch habe ich das Gefühl, dass es dafür auch bessere HTPC-Alternativen gibt. Eine DVD-Lizenz bzw. genauer eine Lizenz zum Abspielen bestimmter Mediendateien muss nämlich separat erworben werden. Zudem halte ich den Pi für einen HTPC zu schwachbrüstig. Trotzdem gibt es mit u.a Raspbmc, Xbian & OpenELEC genügend Mediencenterbetriebssysteme für den Raspberry.

Weitere Informationen & Tutorials unter diesen Adressen :

Offizielle Homepage

  • Raspberrypi.org – Die offizielle engl. sprachige Raspberry Pi Foundation Homepage

Anleitungen & Tutorials für den Raspberry Pi

Foren / Communities

Comments are closed.

Post Navigation